-------- Original-Nachricht --------
Datum: Tue, 11 May 2010 09:07:07 +0200
Von: newsletter@pro-iure-animalis.de
Betreff: Tierheimhund oder Zuchthund?


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Liebe Tierfreunde,

Ein Hund aus dem Tierschutz oder lieber ein Tier vom Züchter? Vor dieser Entscheidung stehen viele auf der Suche nach Ihrem Wunschgefährten auf vier Pfoten. Viele Tierschutzorganisationen nehmen sich inzwischen der gequälten Vierbeiner aus dem Süden oder Osten Europas an und vermitteln diese in Deutschland.
Im nachfolgenden haben wir die wesentlichen Punkte aufgeführt, die bei dieser weitreichenden Entscheidung eine Rolle spielen sollten.

Hundezucht

In Deutschland gibt es keine klare, gesetzliche Regelung für die Hundezucht, demzufolge gibt es viele Züchter, die nach eigenen Auswahlkriterien arbeiten, manchmal unter sehr schlechten Bedingungen. Da sich ke in Züchter Kontrollen oder Regeln stellen muss, entstehen deshalb häufig Krankheiten und Degenerationserscheinungen durch Überzüchtung; ein Beispiel dafür ist die Hüftdysplasie beim Schäferhund.
Auch werden die Tiere oftmals brutal als Gebärmaschinen missbraucht und krank zum Verkauf angeboten.
Regelmäßig wird in der Zucht versucht, eine gerade in Mode gekommene Hunderasse - häufig von den Medien glorifiziert und unrealistisch dargestellt - verantwortungs­los auf "Masse" zu züchten. Auf diese Weise entstehen auch die sogenannten  Qualzüchtungen, um einen neu entstandenen Bedarf zu decken. Dazu einige Besipiele:

Kleine Rassen werden noch kleiner gezüchtet.
Besondere Gesichtsformen und -ausdrücke, wie auch besondere Haltungen und Körperformen werden in den Vordergrund der Zucht gestellt. Die Resultate: die Hunde bekommen schlecht Luft, können kaum laufen haben ständig tränende Augen, etc.
Manche Rassen können nicht mehr ohne Kaiserschnitt gebären.
Nach "erfolgreicher Zucht" werden die Tiere in vielen Fällen unkritisch an fast jeden Interessenten verkauft und wenige Züchter machen sich die Mühe, über Ansprüche und Besonderheiten der Rassen aufzuklären bzw. gar den künftigen Lebensraum des Tieres zu prüfen.
Da Hunde hochsoziale Lebewesen und keine Plüschtiere sind, die man nach Belieben wegstellen kann, sollten die Züchter deshalb auch die Verantwortung über Produktion und Verkauf hinaus übernehmen.

Tierheime und Straßenhunde aus dem Ausland

Gut geführte Tierheime haben hohe Ansprüche an ihre Arbeit, da sie nicht kommerziell arbeiten müssen.
Interessenten werden umfangreich informiert, das neue Zuhause des Hundes kontrolliert, es werden oft Gratis-Hundekurse angeboten sowie Vor- und Nachkontrollen d urchgeführt.

Wer dagegen in schlecht geführten Tierheimen immer vor den gleichen, großen, oft bissigen Hunden steht, freut sich sicher dann über kleinere, sozial verträgliche Mischlinge aus dem Ausland. Diese Hunde haben mit Artgenossen zusammen gelebt und von ihrem Rudel alles zum Überleben gelernt. Ein Zuchthund dagegen, wird mit ca. 12 Wochen, oft auch schon früher, von seiner Mutter getrennt, d.h. er hat keinerlei Chance, normales "Hundeverhalten" zu erlernen! Straßenhunde sind meist sehr charaktervolle Tiere mit individuellem Aussehen!
Diese Hunde werden auch in der Regel sehr schnell vermittelt, es sind wundervolle Mischlinge, oft aber auch Rassehunde.
Dass diese Hunde fast immer freundlich und zutraulich sind, ist eigentlich ein Wunder. Wer auch nur einmal bewusst Straßenhunde - oder noch schlimmer, in furchtbaren Zwingern gehaltene Tiere in Süditalien, Griech enland, Spanien, Ungarn, Rumänien etc. gesehen hat, wird das Elend dieser Tiere nie vergessen können. Die Tötungsstationen im Ausland sind eine brutale Hundehölle!
Diese anhänglichen Hunde haben zweifellos eine Chance verdient! Meist sind die Tierheime im Ausland gnadenlos überfüllt und auf die Vermittlungshilfe u.a. in Deutschland angewiesen. Durch jeden vermittelten Hund wird ein Platz frei für einen weiteren Vierbeiner, der dann nicht in großem Elend auf der Straße leben und sterben muss. Der Hund ist eine domestizierte Spezies und inzwischen für das Wildleben im Grunde nicht mehr geeignet. Zudem sind die Tiere auf der Straße oftmals den Misshandlungen durch Menschen ausgesetzt!
Immer noch wird vor sogenannten Reisekrankheiten gewarnt, die früher nur in südlichen Ländern aufgetreten sind und deren Übertragung irrtümlicherweise den Auslandshunden zugeschoben wird. Dieses Argum ent ist veraltet, da viele dieser Krankheiten bereits in Deutschland übertragbar sind. So haben sich z.B. die braune Hundezecke, der gemeiner Holzbock, die Sandmücke bereits am Niederrhein etabliert und jeder Hund kann sich infizieren.
Es muss wirklich kein Hund gezüchtet werden, es gibt wahrlich genug davon. Somit trägt Hundezucht ganz entschieden zum Tierelend in Europa bei! Alle diese Aussagen sind ein  Plädoyer für einen Tierheimhund, der oft aus dem Ausland kommt.

Fazit

Wir wünschen uns, dass kein Tier in Deutschland mehr als Luxusobjekt oder als Statussymbol gezüchtet wird, denn dort, wo man Urlaub macht, werden sie zu Tausenden getötet! Im übrigen ist der Tierheimhund immer bereits kastriert, gechipt und geimpft und kostet ca. 200?300 Euro, ein Zuchthund normalerweise ein Vielfaches davon. Ebenso muss es Ziel sein, möglichst viele Hunde und auch Katzen im Ausland zu kastrieren!

Tr effen Sie Ihre Entscheidung zum Wohl der Tiere, helfen Sie den gequälten Kreaturen und entscheiden Sie sich für eine arme Seele aus dem Tierheim. Das ist aktiver Tierschutz!


Weitere Infos unter:
www.pro-iure-animalis.de


Herzliche Grüße

Gunter Bleibohm  |  Harald Hoos  |  Willi Schuppert  |  Bettina Volpe


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Hund oder Katze gesucht?

 

 

Wenn Sie einem Hund oder einer Katze ein neues Zuhause geben möchten, denken Sie bitte auch an die vielen Tiere im Tierschutz!

  

Dort warten kleine und große Hunde/Katzen jeden Alters und jeder „Rasse“, ob lang- oder kurzhaarig, jung oder auch alt, dringendst auf ein neues Zuhause. Diese Hunde/Katzen sind sehr lieb, schmusebedürftig und anhänglich. Unwahrscheinlich sozial ( bis auf wenige Ausnahmen) und anpassungsfähig.

 
 

Und bedenken Sie bitte:

 

Wenn Sie einem unserer Hunde oder Katzen ein neues Zuhause geben,

retten Sie immer zwei Tierleben:

Den Hund/die Katze, den/die Sie aufnehmen und den/die, der dafür auf den freien Platz  nachrücken darf!

 

Denn freie Plätze sind im Tierschutz  rar. Und in den unendlichen Weiten der Tierschutzarbeit warten noch so viele, notleidende und geschundene Hunde und Katzen darauf, endlich mitgenommen, gehegt, gepflegt, geliebt  und dann von einem wahren Tierfreund adoptiert zu werden.

 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Kontaktpersonen auf der Tierschutzseite des Tieres, wofür Sie sich interessieren.

 

 

Niemand begeht einen größeren Fehler,

als derjenige, der nichts tut,

nur weil er meint, dass er wenig tun könnte...

 

 

 

Helfen – aber wie?

 

Mit jeder noch so kleinen Tat oder Spende tragen Sie dazu bei,

dass die Hunde im ausländischen oder deutschen Tierschutz

nicht „vor-die-Hunde“ gehen!

 

 

  

 

Die Tiere brauchen uns

und wir brauchen Sie – helfen Sie mit!

 

 

 

Mitgliedschaft

 

 

Werden Sie Vereinsmitglied und/oder unterstützen Sie die Tiere monatlich mit einem Betrag, den Sie entbehren können. Als Vereinsmitglied werden Sie meistens (das ist individuell) in regelmäßigen Abständen von der Vereinsarbeit des jeweiligen Tierschutzvereines unterrichtet. Auf Wunsch erhalten Sie meistens einmal jährlich eine Spendenquittung, die Sie im Rahmen Ihrer Steuererklärung geltend machen können.

 

 

Flugpaten gesucht

 

Machen Sie in Kürze Urlaub im Ausland oder kennen Sie einen tierlieben Menschen, der vielleicht demnächst im Ausland Urlaub machen will? Dann informieren Sie bitte einen der angegebenen Tierschutzvereine! Diese Tierschutzvereine sind dringend auf Menschen angewiesen, die sich als Kuriere/Flugpaten für sie zur Verfügung stellen.

Sie würden denen sehr helfen, wenn Sie auf Ihrem Hinflug ins Ausland z.B. eine leere Transportbox oder Hilfsgüter jeder Art (Hundeartikel, Medikamente etc.) mitnehmen würden.

Für einige der Hunde oder Katzen ist bereits in Deutschland ein Zuhause gefunden worden – das einzige Problem, das dann noch besteht , ist, wer sie als Flugpate mitnehmen kann...

 

Nehmen Sie doch bitte auf Ihrem Rückflug einen Hund mit nach Deutschland. Es entstehen Ihnen keinerlei Kosten. Bitte fragen Sie beim entsprechenden Tierschutzverein Ihres Urlaublandes für weitere Informationen, bestimmt benennen diese Ihnen auch gerne Dauerflugpaten, die Ihnen von ihren Erfahrungen gerne berichten werden.

 

 

Scheuen Sie sich nicht, eine Flugpatenschaft zu übernehmen!

 

 

Patenschaften      

 

Einige der Vierbeiner im ausländischen Tierschutz haben es aufgrund ihres Alters, ihrer Größe, Behinderung oder bestimmter Verhaltensmerkmale besonders schwer, vermittelt zu werden.

Doch auch diese Tiere sind ebenso liebenswert, wie Andere und haben unserer Meinung nach auch ein Recht auf Leben. Die Versorgung dieser Sorgenkinder ist leider auch sehr zeit- und kostenintensiv , so dass der jeweilige Tierschutzverein hier dringend auf Hilfe angewiesen ist! Daher suchen diese immer wieder Paten für die Sorgenkinder, aber auch für all ihre Artgenossen, die ihre Versorgung durch den jeweiligen Tierschutzverein im Ausland erfahren.

 

  •       Vielleicht lassen es Ihre Lebensumstände nicht zu, ein eigenes Tier zu halten?

·         Vielleicht möchten Sie dennoch auf andere Art und Weise für ein Tier sorgen?

  •         Dann denken Sie doch einmal über eine Patenschaft nach. Im Fall der Übernahme einer Patenschaft    erhalten Sie in den meisten Fällen, auf Wunsch, natürlich regelmäßig Informationen und Fotos über und von Ihrem/n Schützling/en.

Einen Patenschafts-Antrag, sowie die Sorgenkinder- Schützlinge, die einen Paten suchen, finden Sie im Internet unter den jeweiligen Tierschutzvereinen auf der Homepage als Button „Patentiere/Patenschaften“ oder so.

     

     Pflegefamilien gesucht

 

 

Der ausländische Tierschutzverein benötigt als weitere „Standbeine“ dringend Pflegefamilien, die einen oder mehrere Hunde aufnehmen, bis diese in eine passende Familie vermittelt werden können. Es wäre von Vorteil, wenn Sie im Raum des deutschen Wohnsitzes/oder nach Absprache auch weiter weg, des Tierschutzvereines wohnen würden. Sie sollten tierlieb und hundeerfahren sein, für die Betreuung dieser armen und meistens auch unwissenden Vierbeiner die nötige Zeit haben und nach Möglichkeit über einen fahrbaren Untersatz verfügen, um ggf. auch mal ein Tier vom Flughafen abholen zu können.

Sollten Sie Interesse daran haben, Pflegefamilie zu werden, setzten Sie sich bitte mit den jeweiligen Kontaktpersonen der einzelnen Tierschutzvereine in Verbindung. Diese werden Ihnen dann all Ihre Fragen rund um das Thema Pflegefamilie beantworten und Ihnen auch die Anforderungen des Vereins erläutern.

 

 

                                        Sachspenden                 

 

 

Jeder Tierschutzverein benötigt immer dringend jede Art von Hundezubehör, wie z.B. Körbe, Kissen, Geschirre, Halsbänder, Metallfressnäpfe, Ungeziefermittel, Zeckenhalsbänder, aber auch Transportboxen etc.

 

Werfen Sie bitte ausrangiertes Hundezubehör Ihres Vierbeiners nicht weg, sondern spenden Sie es doch einem Verein, denn hier kommt es noch armen Tieren zu Gute, die wirklich jeden noch so kleinen Artikel gebrauchen können.

 

Gebraucht werden auch jede Art von Decken, Bettlaken u. –wäsche, ausgediente Gartenstuhlauflagen, Handtüchern, Badezimmermatten etc..

 

 

Aber bitte alles sauber und gewaschen!

 

 

Bitte denken Sie an uns, bevor Sie diese Artikel entsorgen!

 

Einzelne Sachspendenlisten können Sie auf den jeweiligen Homepages unter den

Buttons „Sachspenden“ oder „Ihre Hilfe“ oder etc. finden.

 

 

Bitte richten Sie sich nach diesen Sachspenden-Gesuchen und schicken Sie keinen Müll!!! Was leider auch öfter vorkommt! Lieber noch mal nachfragen!!!

 

 

Suche nicht nach dem Sinn des Lebens,

gib ihm einen!

 

 

 

 

 

© 2007 by Cordula Lützenkirchen Deutschland